„Der Tunnelbauer“ von Maja Nielsen, erschienen im Gerstenberg Verlag im März 2024
Ost-Berlin im Sommer 1961: Der junge Achim hat gerade sein Abitur geschafft und freut sich auf sein Studium sowie seine erste große Liebe. Doch mit dem Bau der Berliner Mauer ändert sich sein Leben schlagartig. Unterdrückung, Stasi-Überwachung und die Verhaftung von Freunden machen das Leben in der DDR unerträglich. Achim fasst einen gefährlichen Entschluss: Mithilfe eines gefälschten Passports flieht er in den Westen.
Angekommen in West-Berlin, lässt ihn das Schicksal seiner zurückgebliebenen Freunde und Angehörigen nicht los. Gemeinsam mit Gleichgesinnten beginnt er, gefährliche Fluchttunnel unter der Mauer hindurch nach Ost-Berlin zu graben – immer in Angst vor Einstürzen, Verrat und der Entdeckung durch die DDR-Organschaften.
Ein mitreißender Jugendroman, der nicht nur für jüngere Leser (ab ca. 13–14 Jahren), sondern auch für Erwachsene sehr lesenswert ist.
Ich fand es spannend und erschreckend zugleich. Der Mut der Menschen damals war bewundernswert.

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