"Pause" von Lena Kupke, erschienen in der dtv Verlagsgesellschaft im Mai 2026
In ihrem ersten Roman zeigt Lena Kupke, dass sie nicht nur Pointen setzen, sondern auch tiefgründige, verletzliche Geschichten erzählen kann.
Die 36-jährige Hanna steht ständig unter Strom. Eine heftige Panikattacke führt zum Kollaps und einem Krankenhausaufenthalt. Niemand aus ihrem Freundeskreis in Berlin (inklusive Freund Paul) findet die Zeit, sie abzuholen.
Was folgt, ist eine Rückkehr ins Haus der Eltern.
Lena Kupke beschreibt Hannas Zustand nach dem Zusammenbruch sehr präzise, die totale Erschöpfung und Orientierungslosigkeit.
Der Roman fängt perfekt das beklemmende Gefühl ein, als erwachsene Frau wieder „Tochter“ zu sein. Die Dynamik zwischen Hanna und ihren hilflosen, aber liebenden Eltern ist sowohl schmerzhaft als auch sehr wahrhaftig beschrieben.
Trotz der Schwere des Themas blitzt immer wieder Lena Kupkes typischer Witz auf.
Das Buch fängt warmherzig den Wahnsinn ein, es hat mir super gut gefallen. Ich hatte was zu lachen, ein bisschen geweint, Hoffnung gewünscht, also ich hatte viele Emotionen beim lesen.
„Pause“ ist kein klassischer Wohlfühlroman, sondern ein wichtiges Buch über mentale Gesundheit und die Suche nach dem eigenen Kern. Manchmal ist ein Zusammenbruch der einzige Weg ist, um festgefahrene Muster zu durchbrechen.





