„Lucia - Flüsterin der Flammen“ von Sarah Fleury ist im Januar 2026 im Verlag Friedrich Oetinger erschienen
Für die 13-jährige Lucia in Catania ändert sich alles, als sie plötzlich bemerkt, dass sie Feuer bändigen kann. Klingt cool, ist in ihrer Welt aber streng verboten. Als dann auch noch unheimliche Nebelwesen auftauchen, gibt es nur noch einen Ausweg: Flucht. Gemeinsam mit dem mysteriösen Finn und ihrem Feuersalamander Yuki landet sie in Flammaris – dem Land des Feuers.
Was Sarah Fleury schreibt, ist Kopfkino pur. Ihr Schreibstil ist so genial und farbenfroh, dass ich das Gefühl hatte, mitten in einem Fantasy Film zu stecken. Überall glüht und leuchtet es. Beim Lesen habe ich die Hitze auf der Haut gespürt.
Die Sätze sind kurz, ohne unnötiges Drumherum-Gerede. Das sorgt für einen ordentlichen „Page-Turner-Effekt“, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte.
Der Feuersalamander Yuki ist mein Liebling.
Er ist nicht nur ein kleiner Begleiter, er ist der heimliche Held der Geschichte. Er kommentiert alles mit einer ordentlichen Portion Biss und hat mich mit seinen Sprüchen zum Lachen gebracht. Aber wenn es ernst wird, merkt man, wie viel Herz in dem kleinen Kerl steckt – dann wird aus dem frechen Salamander ein mutiger Beschützer, der keine Sekunde zögert.
Das Cover ist wunderschön, auf dem Farbschnitt ist der süße Yuki auch drauf. Lucia sieht genauso aus, wie sie in der Geschichte beschrieben wird.
Ein starker Auftakt, der mich vor allem durch seine Atmosphäre überzeugt hat.
Da es der erste Band ist, bleiben am Ende ein paar Fragen offen – der Cliffhanger ist fies, macht aber definitiv Lust auf den zweiten Teil.
Ich empfehle das Buch für die, die Lust auf ein feuriges Abenteuer, eine Prise Sarkasmus und eine magische Welt haben, in die man komplett abtauchen kann.







