"Great Big Beautiful Life" von Emily Henry, übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Katharina Naumann, erschienen im Knaur Verlag im Mai 2025
Im Zentrum der Handlung stehen zwei gegensätzliche Journalisten, die auf Little Crescent Island vor der Küste Georgias aufeinandertreffen.
Alice Scott ist eine gute Laune Person, die davon träumt, eine erfolgreiche Autorin zu werden.
Hayden Anderson ist ein Pulitzer-Preis-Gewinner und bekennender Zyniker.
Beide wollen die Biografie von Margaret Ives schreiben. Margaret ist die Tochter einer der skandalträchtigsten Familiendynastien des 20. Jahrhunderts und lebt seit Jahrzehnten unter falschem Namen völlig zurückgezogen von der Öffentlichkeit.
Sie lädt Alice und Hayden für einen Probemonat auf ihr Anwesen ein. In getrennten Interviews erzählt sie jedem von ihnen Bruchstücke ihrer glamourösen, aber auch von Tragödien gezeichneten Lebensgeschichte. Da beide eine strikte Verschwiegenheitserklärung unterschrieben haben, dürfen sie sich nicht über den Inhalt ihrer Gespräche austauschen.
Inmitten dieses beruflichen Konkurrenzkampfes beginnt es zwischen der quirligen Alice und dem mürrischen Hayden gewaltig zu knistern.
Emily Henrys Stil ist perfekt gemixt:
Ein Teil scharfzüngiger Humor, ein Teil bittersüße Melancholie und ein großer Schuss pure Romantik – serviert in einer Sprache, die so flüssig ist, dass sich die Seiten fast von selbst umblättern.
Dieser Roman ist klug und sehr unterhaltsam.
Ich hatte viel Freude daran, die Beziehung zwischen Alice und Hayden zu verfolgen.
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.


