Samstag, 18. April 2026

Popofisch von Pauline Pinson, Zeichnungen von Magali Le Huche

"Popofisch" von Pauline Pinson, Zeichnungen von Magali Le Huche, aus dem Französischen übersetzt von Marie Gamillscheg, erschienen im Leykam Verlag im Februar 2026

Es gibt viele Arten von Fischen. Einer ist besonders auffällig. Der Popofisch, leider ist das nicht immer gut, denn andere Fische machen sich über ihn lustig. Da ist der Popofisch traurig und schwimmt tiefer ins Meer. Dort sehen ich und er wundersame Fische. Ein Pilotfisch, ein Schwertfisch und dann eine Käsefisch.Magali Le Huche hat den Fischen eine enorme Persönlichkeit verliehen. Die Mimik der Meeresbewohner ist toll, die Farben fangen die Leichtigkeit der Erzählung perfekt ein.

Es hat mir viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen und die Zeichnungen zu bewundern. Ein bisschen traurig ist es, wie Popofisch behandelt wird. Aber so ist das Leben leider. Das Aussehen ist wichtiger als die Persönlichkeit. Ich finde es toll, daß in diesem Kinderbuch schon für kleine Kinder dieses Thema erzählt wird.
Man muss nicht in die Norm passen, um seinen Platz im „Schwarm“ zu finden.

Das Buch ist zum Vorlesen perfekt. Für kleine Leser ist die Schrift vielleicht ein bisschen schwierig. Die geschwungenen Buchstaben könnten erst ab 
6 Jahren lesbar sein. Das macht aber gar nichts, auch ältere Kinder lassen sich sicher gerne das Buch vorlesen.

„Popofisch“ ist ein buntes, freches Abenteuer, das in keinem Kinderzimmer fehlen sollte.
Schon das Cover ist so ein Hingucker, daß ich es sofort lesen wollte. 

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