Dienstag, 31. März 2026

Schräge Vögel – SOKO Zwergsäger von Anna Täuber (Dorothea Böhme und Regine Bott

"Schräge Vögel – SOKO Zwergsäger" von Anna Täuber (Dorothea Böhme und Regine Bott), erschienen im Fischer Scherz Verlag März 2026

Zurück bei den Vogelbeobachtern Katja, Sabine, Harald und Thilo. Gerade haben sie den letzten Fall verarbeitet, da sitzt ein Toter im Schrebergarten vom Eder. Ein Erzfeind von Anton Muggenhammer, dem Freund von Harald.
Der Anton ist ein erfolgreicher Taubenzüchter und hat sich in der Branche anscheinend Feinde gemacht. Oder war er es und hat den Eder getötet?
Die Birder gründen erneut eine SOKO. Da Harald einen Zwergsäger gesichtet hat, bekommt die Ermittlung diesen Namen.
Leider hat Harald kein Foto machen können, egal, der Name steht trotzdem.

Das besondere an diesem Krimi sind die Titel. Kluge Sprüche wie "Die Amsel singt, der Tag beginnt", machen ein prima Lesevergnügen daraus.
Der 2. Teil gefällt mir sogar noch besser. Das liegt daran, dass ich die vier Freunde mittlerweile gut kenne. Ihre Eigenheiten sind amüsant und machen das Buch sehr lebensnah.

Die Auflösung des Falls beinhaltet wieder auch das Umfeld der Birder. Katja ist mit ihren Gefühlen zu ihrer irischen Kollegin beschäftigt. Sabine sorgt sich um ihre Mutter, denn die hat mittlerweile eine Pflegekraft.
Diese ist ein spezieller Fall und sorgt für amüsante Szenen. 
Thilo und Emily sind richtig zusammen, das bringt auch Schwung in die Ermittlungen.
Harald brummelt gewohnt vor sich hin.

Die Vogelbeobachter sind sehr unterschiedlich, es ist ein Wunder, dass sie sich so gut verstehen. Aber jeder der vier hat gelernt, über seinen Schatten zu springen. Gerade diese Unterschiede machen die schrägen Vögel so lesenswert.

Das Ende hat mich überrascht, da kam es nochmal zu einer spannenden Wendung.

Das Cover ist wieder hübsch gestaltet und lockt bestimmt nicht nur Vogelliebhaber an. Ich kann diesen Cosy Crime sehr empfehlen.
Die Kombination aus Hobby-Ornithologen und Mordermittlung ist einfach eine geniale Nische – das gibt dem Begriff „Vogelperspektive“ bei der Spurensuche eine ganz neue Bedeutung.



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