„Drei Tage im Schnee“ von Ina Bhatter, erschienen im Oktober 2025 bei Kiepenheuer & Witsch
Dies ist ein leiser, atmosphärischer Roman über das Innehalten, das innere Kind und die Kunst der Entschleunigung.
Hannah ist Mitte 30, lebt in Berlin und führt ein gehetzes Leben. Sie hat eine schicke Altbauwohnung, einen erfolgreichen Job und einen vollen Terminkalender. Doch innerlich fühlt sie sich ausgebrannt. Nach einem emotionalen Zusammenbruch mietet sich für drei Tage in eine einsame Holzhütte an einem verschneiten See im Nirgendwo ein. Als der Schneefall einsetzt und die Welt draußen still wird, taucht plötzlich ein kleines Mädchen namens Sophie auf. Zwischen den beiden entsteht eine unbeschwerte Freundschaft. Beim Bauen von Schneeengeln und einem Schneeeinhorn blickt Hannah tief in ihre eigene Seele und erinnert sich an die Träume, Sehnsüchte und die Leichtigkeit, die sie seit ihrer Kindheit verloren geglaubt hatte.
Ina Bhatter hat die Stille und die Kälte intensiv beschrieben. Ich habe die Ruhe beim Lesen deutlich gespürt. Das Buch ist leise und emotional, es liest sich unbeschwert gut. Die Stimmung von Hannah ist durch die schönen Worte sehr gut hervorgehoben.
Mir hat es sehr gefallen, es war eine Auszeit vom täglichen Arbeitstrott.
Das wunderschöne Cover hat mich angelockt.
Ich kann diese Geschichte sehr empfehlen.
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