"Safe Space" von Sarah Bestgen, erschienen im Bastei Lübbe Verlag November 2025
Die forensische Psychologin Anna Salomon tritt eine Stelle in der JVA Weyer an.
Anna hat ein privates Motiv: Sie sucht in den Mauern des Gefängnisses nach Antworten auf das Verschwinden ihrer Schwester vor sechs Jahren. Ihr Ziel ist ein Häftling mit dem Spitznamen „Sonny“. Während sie versucht, ihn diskret aufzuspüren, merkt sie nicht, dass sie selbst längst beobachtet wird.
Das Buch braucht Zeit, um in Fahrt zu kommen. Den Einstieg fand ich schleppend.
Das Setting im Hochsicherheitsgefängnis war immerhin authentisch, sehr düster und beklemmend und passend zum Thriller.
Ich hatte Probleme, zu Anna eine Bindung aufzubauen, ihr Handeln war mir zu impulsiv und für eine Profi-Psychologin zu wenig reflektiert.
Ich konnte keine Sympathie herstellen.
Das Lesen habe ich als mühsam empfunden. Die Spannung war mäßig, als einen Page Turner kann ich das Buch nicht bezeichnen.
Die Auflösung war mir zu überzogen und vorhersehbar. Der Täter hat mich zwar überrascht, ich fand es jedoch nicht plausibel.
Insgesamt ein enttäuschender Thriller mit einem Ende, dass mich nicht überzeugt.

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