"Starminster - Stadt in den Wolken" von Megan Hopkins, aus dem Englischen von Petra Knese, Band 1 erschienen im Februar 2026 im Beltz & Gelberg Verlag, Altersempfehlung ab 11 Jahren
Astrid wächst in einem kleinen, abgeschlossenen Schuppen auf. Ihre Mutter hat sie dort versteckt, aus Angst, die große weite Welt könnte zu gefährlich sein für Astrid.
Eines Tages kommt eine geflügelte Frau und nimmt Astrid mit nach Überlondon, einem Ort über London.
An der Schule Starminster soll Astrid bleiben, da ihr auch irgendwann Flügel wachsen werden. Ist das der Grund, warum ihre Mama sie eingesperrt hat?
Mit Spannung habe ich dieses Buch gelesen und mit Begeisterung beendet. Die Stadt in den Wolken bietet ein besonderes Abenteuer.
Ich konnte die kühle Höhenluft beim Lesen fast spüren und die mechanischen Wunderwerke, die Starminster in der Schwebe halten, vor meinem inneren Auge sehen.
„Starminster“ ist eine Geschichte über soziale Unterschiede, den Mut, über den eigenen Tellerrand (oder Wolkenrand) hinauszublicken, und die Suche nach der eigenen Identität. Megan Hopkins hat hier einen Grundstein für eine Serie gelegt, die das Potenzial hat, ein echter Klassiker im Regal für phantastische Literatur zu werden.
Wer Geschichten mit Fantasy und interessanten Figuren mag, der wird sich in Starminster sofort zu Hause fühlen. Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es in Band 2 weitergeht.
Mein Tipp: Für sehr sensible Kinder empfiehlt es sich, das Buch gemeinsam zu lesen oder zumindest darüber zu sprechen, da der Kontrast zwischen der anfänglichen Gefangenschaft und der späteren Freiheit sehr intensiv ist.

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