"Baskerville Hall Das Zeichen der Fünf" von Ali Standish, übersetzt aus dem Englischen von Sandra Knuffinke und Jessika Komina, erschienen im Hanser Verlag 2024
Arthur Conan Doyle startet in sein zweites Schuljahr an der Baskerville Hall. Doch der Schulalltag wird durch einen Giftanschlag auf Sherlock Holmes unterbrochen.
Als eine weitere Person ein Opfer wird, herrscht Zeitdruck, der Zustand ist kritisch.
Arthur und seine Freunde machen sich auf die Suche nach dem Täter.
Im Fokus steht die Detektivarbeit: Spuren sichern, Alibis prüfen und medizinische Rätsel lösen, um das Leben der Vergifteten zu retten und den Verräter innerhalb der Mauern zu entlarven.
Ali Standish schreibt klar und strukturiert. Sie verzichtet auf übertriebene Action und konzentriert sich stattdessen darauf, die neblige und etwas düstere Stimmung des viktorianischen Englands einzufangen. Die Sprache ist für junge Leser sehr verständlich. Ich als Erwachsene habe mächtig viel Freude an diesen Geschichten. Der erste Teil hat mir bereits super gut gefallen.
Die Autorin beschreibt Details sehr genau, so konnte ich mit Arthur zusammen kombinieren.
Sie baut die Spannung wie ein Puzzlespiel auf, jedes Kapitel liefert ein neues Teil.
Auch wenn es für Jugendliche geschrieben ist, eignet es sich hervorragend als kurzweilige Lektüre für Erwachsene. Die vielen Anspielungen auf das spätere Sherlock-Universum machen es für Kenner der Originale zu einer unterhaltsamen Hommage.
Das Cover ist hochwertig, es signalisiert sofort, es geht um ein historisches Abenteuer und ein großes Geheimnis. Es sieht im Bücherregal sehr dekorativ aus, besonders wenn es neben dem ersten Teil steht, da der Stil einheitlich bleibt.






